PCA-3 Test

Mit dem PCA3-Test steht erstmals ein molekulargenetischer Test zur Verfügung, bei dem Prostatazellen aus einer Urinprobe analysiert werden. PCA3 ist ein Gen, das ausschließlich in Prostatagewebe zu finden ist. Prostatakarzinomzellen produzieren dabei 60-100fach mehr PCA3 als normales Prostatagewebe. Wenn man den PCA3 in das Verhältnis zum PSA setzt gibt das einen sogennten PCA3-Score. Je höher dieser Score ist, um so höher ist die Wahrscheinlichkeit für eine positive Biopsie. Der PCA3-Score ist im Gegensatz zum PSA vom Prostatavolumen unabhängig. Er ist um so höher je grösser das Karzinom ist.

In der Studie von Haese et al.(EAU 2007) wurden Patienten mit erhöhtem PSA (4 – 10 ug/l) und negativer erster oder zweiter Biopsie untersucht. Bei rund einem Viertel fand sich eine positive Wiederholungsbiopsie. Es zeigte sich dass  negative Vorhersagewert mit 84% dem freien PSA mit 73% deutlich überlegen war.

Dieser Test ersetzt weder die Tastuntersuchung, noch die PSA-Wert Bestimmung sondern ergänzt diese um einen weiteren Baustein in der Diagnostik des Prostatakarzinoms. Auch eine Biopsie kann durch den Test nicht überflüssig gemacht werden, der Test kann aber die Notwendigkeit einer Biopsie deutlicher hervorheben. Der Nachteil des Test ist der hohe Preis von ca. 400 Euro, der nicht von der gesetzlichen Kasse übernommen wird. Bei privaten Versicherungen muss eine Kostenübernahme eingeholt werden.

 

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