PSA-Bestimmung

Das prostataspezifische Antigen (PSA) ist ein ausschließlich im Prostatagewebe gebildetes Eiweiß (Protein). Es ist im Ejakulat (Sperma) und im Blut gesunder Männer enthalten und dient der Verflüssigung des Samens. Bei Prostatakrebs kann das PSA in bestimmter Weise erhöht sein. 

Vor allem die Einführung des PSA als Teil der Früherkennung wird kritisch gesehen und von Manchmal wird bezweifelt, ob die PSA Bestimmung  wirklich von Nutzen ist. Zwar führt bei einigen Männern zu früheren Erkennung des Karzinoms, da aber nicht unbedingt gleich Therapiekonsequenzen zu ziehen sind, führt es sehr häufig zu einer starken Beunruhigung und zieht eine intensive Betreuung nach sich. Außerdem führt es dazu, dass mehr Männer als früher operiert werden, obwohl es gar nicht nötig wäre, da sie gar nicht an ihrem Prostatakarzinom gestorben wären.Dieses Dilemma ist zurzeit nicht sicher lösbar.

Nur jeder siebte Mann geht zur Früherkennung und noch immer kommen viele Männer zu spät und werden in einem metastasierenden Stadium enddeckt. Die PSA Bestimmung soll eben dies verhindern. Ein mäßig erhöhter PSA-Wert allein beweist nicht das Vorliegen eines Karzinoms, er sollte aber Anlass zu weiterer Abklärung sein. Wir empfehlen deshalb die Bestimmung des PSA gemäss der S3 Leitlinie ab dem 40.Lebensjahr. Kontrollen sollten je nach Höhe alle 1-2 Jahre erfolgen. Die PSA Bestimmung ist im Rahmen der Vorsorgeuntersuchnung nach den Richtlinien keine Kassenleistung (Selbstzahlerleistung).

 

 

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Facharzt für Urologie, Andrologie
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